Compromises

Foto am 07.08.15 um 23.41 #4

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10 Gedanken zu “Compromises

  1. @Sandra: War ja auch nicht als Kritik gemeint, sondern meinen ersten Eindruck beschreibend. „Hermetik“ (d. h. Un-, bzw. Schwerverständlichkeit) ist für mich keine Wertung, sondern erstmal ein neutrales Attribut wie etwa „gelb“ oder „rund“. Ich weiß ja, dass meine Musik auch vielen „unverständlich“ ist, obwohl ich sie natürlich als „logisch, klar und konsequent“ entwerfe und beim Anhören meistens auch empfinde. Also könnte ich dir ja wohl kaum „Unverständlichkeit“ **vorwerfen**.

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    • Och also Kritik hab ich das auch nicht aufgefasst. Ich empfinde meine Darstellungen als sehr verständlich, klaro!. Ich muss mich noch daran gewöhnen, dass es durchaus immer mehrere Arten der Interpretation gibt (logisch). Das etwas anders ankommt/rüberkommt, wie ich es gemeint habe. Eine spannende Sache!

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    • Danke für Deine Interpretation Gerhard. Ich wollte zum Eindruck bringen, in welchen „inneren“ Strudel man gelangen kann, bei dem Versuch es jedem recht machen zu wollen. Faule Kompromisse einzugehen, sich dessen aber selbst nicht bewusst zu sein.

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      • Gestern erst wieder eine Frau getroffen, deren Maxime wohl mit „es jedem recht machen“ umschrieben werden könnte. Eine Sache, die weit in die Kindheit zurückgeht. Selbst Therapie scheint da nicht immer grundlegend zu helfen.

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    • Da hast du recht.
      Was ich sagen wollte: Manche „Einstellungen“ sind trotz Einsicht (was ist das?) schwer zu verändern. Was ist, wenn die Person trotz Einsicht beschliesst, an ihrer Maxime festzuhalten, weil sie ihre Haltung als das einzig Produktive und Sinnvolle in ihrem Umfeld ansieht.
      Es muß sozusagen „körperlich“ einrasten, daß gebraucht werden bedeutet, daß ohne das unbewusst die eigene Bedeutung stark schwindet, der innere Auftrag nicht erfüllt wird.

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  2. Gerhard ich denke die „Einsicht“ resultiert wohl aus einem gewissen Leidensdruck, die eigene Situation entscheidend verändern zu wollen und letztlich auch zu müssen, um eben diesem Leidensdruck entgegen zu wirken. Wenn ihn nur ein bestimmtes Umfeld als „nervig“ empfindet, er selbst sich aber nicht, dann kann des „Umfeld“ sich ohne weiteres von diesem Menschen distanzieren.

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